PV-Wahl 2014: Anzahl der Mandate in den Kärntner Dienststellen verdreifacht!

Presseaussendung des Landesvorsitzenden im Zuge der letzten Personalvertretungswahl am 27. November 2014:

Erfreut über das sensationelle Abschneiden der Personalvertreter der AUF/AFH bei den Personalvertretungswahlen, zeigt sich der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Freiheitlicher Heeresangehöriger (AFH) Kärnten, Claus Faller.

In Kärnten hat die AUF/AFH mit ca.39 Prozent deutlich zugelegt (2009: 21,55%)

Faller: „Einerseits spiegelt sich in diesem tollen Ergebnis für die AUF/AFH die Unzufriedenheit der Bediensteten über die allgemeine derzeitige Situation im Bundesheer wieder. Ein roter Minister der die Armee mit Vollgas gegen die Wand fährt. Andererseits eine schwarze Personalvertretung die diesem Treiben untätig zusieht“

Auch der Spitzenkandidat der AUF/AFH Kärnten, Volker Grote sieht die Gründe für dieses sensationelle Wahlergebnis ähnlich wie Faller und ergänzt: „Fünf Jahre harte Arbeit der blauen Personalvertreter haben sich bezahlt gemacht. Die Bediensteten haben genug vom schwarz- rotem Stillstand!“

 

Mit 63% Stimmenanteil erreichten die Blauen in der Türkkaserne in Spittal/Drau mit 4 von 6 Mandaten die absolute Mehrheit.

Auch in der Khevenhüllerkaserne (JgB25) stellt die AUF/AFH mit 4 Mandaten und Stimmenmehrheit zukünftig den Vorsitzenden im Dienststellenausschuss. Beim FüUB1 und beim MilKdo Kärnten ist man mit 2 Mandaten, in der Henselkaserne und in der Rohrkaserne in Villach sowie beim HLogZ in Klagenfurt mit einem Mandat vertreten. In der Goigingerkaserne in Bleiburg verpasste man den Vorsitz im Dienststellenausschuss bei Stimmengleichheit nur durch Losentscheid.

So konnte im Vergleich zu 2009 die Mandatszahl in den Dienststellenausschüssen von 6 auf 18 verdreifacht werden.

 

Detailergebnis zum Fachausschuss Kärnten:

Mit (vorläufig) 38,5% (2009: 21,55%) rückte die Mehrheit im FA-Kärnten in greifbare Nähe. Es gibt jedoch eine klare Absage an die ÖVP-nahen Personalvertreter der FCG, welche mit 40,3% ihre absolute Mehrheit aus 2009 von 54% klar verloren.

 

Mit 21,2% und einem Mandat rutschte die Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter nahezu in die Bedeutungslosigkeit.