Positive Stellungnahme Cafeteria Türkkaserne!

Derzeitige privatrechtliche Betriebsform bleibt erhalten

Bezugnehmend auf den Entwurf zur Schließung von privatrechtlichen Cafeterien (OK-UOM) und Errichtung von hoheitrechtlichen Soldatenheimen (SH) nahmen die AUF/AFH Türkkaserne gemeinsam mit der FCG wie folgt Stellung:
Da eine Zusammenlegung der bestehenden Betreuungseinrichtungen Cafeteria und Soldatenheim auf Grund der örtlichen Trennung nicht möglich ist, ergibt sich auch keine Einsparung von Betreuungshelfern. Weniger Betreuungshelfer und die Prioritätenreihung zuerst Küche, dann Soldatenheim und zum Schluss Cafeteria schränkt die relevanten Öffnungszeiten der Cafeteria ein und dadurch leidet wieder nur das Kader. Es wurden bis dato die Betreuungseinrichtungen nur dort zusammengelegt, wo die nötigen Umbaumaßnahmen leicht und kostengünstig umzusetzen waren.

Oft verhindern die hohen Kosten einen Umbau in den bestehenden Gebäuden. Auch haben zahlreiche Kadersoldaten durch private Eigenfinanzierung bei der Schaffung der „Heimat des Kaders“ sprich ehemalige UO-Messe (jetzt Cafeteria) ihren Beitrag geleistet. Dadurch konnten auch hoch qualitative Einrichtungen geschaffen werden, welche auch heute noch, im Gegensatz zu der Soldatenheimausstattung, einen gewissen Standart aufweisen. Genau deshalb wird die Cafeteria auch heute noch zahlreich für Besprechungen, Feiern und Koordinierungsbesprechungen mit Behörden und Vertretern von öffentlichen Einrichtungen in einer angenehmen Atmosphäre
genutzt. Dies wäre in einer gemeinsamen Räumlichkeit mit GWD nicht möglich. Auch eine gemeinsame Betreuungseinrichtung im jetzigen Soldatenheim oder Cafeteria in der Türkkaserne ist auf Grund von Platzmangel nicht möglich.

 

Der DA-Türkkaserne sieht aus jetziger Sicht keinen Grund die derzeitige Betriebsform mit Betriebsgenehmigung mit 1 CAF (SH) Ast aufzuheben und in eine hoheitlich geführte Betreuungseinrichtung „Cafeteria (SH) mit erweitertem Warenangebot“ umzuwandeln. Eine neue Betriebsform und Betriebsgenehmigung kommt aus heutiger Sicht nur dann in Frage, wenn die baulichen Vorraussetzungen für eine Zusammenlegung geschaffen werden. Das heißt eine gemeinsame Betreuungseinrichtung Cafeteria und Soldatenheim ohne Ast im bestehenden Gebäude
der jetzigen Cafeteria.