Unterbringung von Flüchtlingen in Kasernen

"Das könnte zu einem enormen Sicherheitsrisiko werden!" so Vzlt Grote

"Die Unterbringung von Flüchtlingen in den Kasernen könnte zu einem enormen Sicherheitsrisiko werden", ist Gemeinderat und Bundesheergewerkschafter Volker Grote überzeugt. Die Flüchtlingsunterkünfte könnten kurzzeitig nicht mit dem notwendigen stabilen Zaun von der militärischen Liegenschaft abgetrennt werden. In der Türk-Kaserne aber würden Waffen und Einsatzmunition lagern. Für eingeschleuste Terroristen sei es daher ein Leichtes, an Waffen und Munition zu kommen. "Überhaupt am Wochenende wäre es für ausgebildete Terroristen einfach, da de facto kein Personal anwesend ist", so Grote. In den Kasernen finden sich an Wochenenden als bewaffnete Kräfte nur die Wachen und der Offizier vom Tag, die Bereitschaften seien im Zuge der letzten Reformschritte größtenteils eingespart worden. Ein weiteres Risiko sieht Grote bei den Smartphones, innerhalb des Kasernengeländes herrsche Film- und Fotografierverbot, die Bilder könnten aber sofort ins Internet gestellt werden. "Die Bevölkerung solchen Sicherheitsrisiken auszusetzen, ist unverantwortlich. Die Einquartierung von Flüchtlingen in den Kasernen muss daher zurückgenommen werden", so Grote abschließend.